Das ist Paul.
Der gute ist im Alter von 7 Monaten zu uns gekommen, da seine Vorbesitzerin schwanger wurde und sie ihn leider abgeben musste.
Nun gut, da wo schon drei Kinder und ein Hund satt werden, wird auch noch ein kleiner kastrierter Kater satt.
Wie man auf den Bild sehen kann, ist unser Paul der vorher Mäuschen hieß rot getigert und wunderschön.
Da ja eigentlich der Paul unserer Vivien gehören sollte, war geplant, dass er die erste Zeit nur bei ihr oben im Zimmer sein sollte.
Für die erste Zeit war es wahrscheinlich auch gut so, da er sich erst einmal an allem im Haus gewöhnen musste,
am meisten aber wohl an unsere Zrna.
Wie man sehen kann war auch Vivien seine erste Bezugsperson in der Familie, mit ihr hat er am meisten geschmust.
Immer öfters kam er auch aus der ersten Etage hinunter in die Wohnung um sein Territorium zu erkunden.
So hat er nach und nach ein Zimmer nach dem anderen inspiziert, mit Vorliebe dann wenn die Zrna draußen war.
Aus dieser Position konnte er die Zrna gut beobachten, denn Zrna würde nie freiwillig diese Treppe hinauf gehen.
Eigentlich hat unsere Zrna mehr Angst vor Paul als anders herum, das musste aber der Paul auch erst einmal heraus bekommen.
Doch nach einer relativ kurzen Zeit, hat auch der Paul gemerkt das unsere Zrna keiner Fliege etwas zu leide tun kann,
obwohl sie nach Fliegen eigentlich schnappt. Auf jeden Fall vertragen die beiden sich absolut gut,
auch wenn Zrna öfters eifersüchtig wird man den Paul anstatt sie streichelt.
Da ja unsere Vivien die Obhut für den Paul haben sollte, haben wir doch gemerkt,
das wenn wir ihm im Haus lassen wollten des öfteren renovieren müssten.
In seinem Spieltrieb hat er uns sämtliche Tapeten an den Wänden kaputt gekratzt und auf den Fensterbänken sowie auf den
Tischen war nichts mehr sicher vor ihm. Um unsere Einrichtung zu retten haben wir ihn von Tag zu Tag immer mehr raus gelassen,
erst auf den Balkon und dann im Garten.
Heute sind wir an dem Punkt das der Paul sein Revier abgesteckt hat und die Nachbarkatzen wissen das ein neuer
Platzhirsch hier wohnt. Wenn er das Haus verlässt ist er meistens ein paar Stunden unterwegs und des öfteren bringt er uns ein
Mitbringsel in Form einer toten Maus oder eines toten Vogels mit.
Damit können wir auf jeden Fall besser leben als mit einer demolierten Wohnung.
Wenn er jetzt zu hause ist, ist er wesentlich entspannter und schläft meistens nur.
Das er aber jetzt noch in der Obhut von Vivien sein soll hat sich auch erledigt,
da sie ja irgendwann mal ausziehen wird. Somit wird der Paul dann doch bei uns bleiben,
da sich ja ein Kater mehr an seiner Umgebung gewöhnt als an seine Menschen.